In diesem Bereich haben wir für Sie einige Pressemeldungen zusammengetragen, die über das von uns unterstützte Lachsprogramm veröffendlich wurden.

 

 

Pressemeldungen

 

Der erste Lachs kehrt heim Projekt von Fischereivereinen zeigt Erfolge / Tiere galten in der Leine als ausgestorben

 

 

 

Angler verstärken ihre Bemühungen 3500 junge Fische haben Sportfischer am Freitag in die Nebenflüsse der Leine eingebracht, weitere sollen folgen.

 

500 Lachse sind auf dem Weg Angelverein Neustadt setzt Smolts in der Leine aus. Ein Förderverein hat sie spendiert

 

 

 

Neue Lachse für die Leine Rund 10.000 junge Lachse haben die Mitglieder der Angelsportvereine am Sonntag in die Gewässer entlang der Leine ausgesetzt.

 

 

 

Angelsportler setzen Lachse aus Hermann Helfers (li.) und Lothar Koch setzen die Lachse in der Jürse aus.

 

Junge Lachse fühlen sich in der Leine wohl Edelfisch soll in zwei Jahren zum Laichen wiederkommen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ANGLER VERSTÄRKEN IHRE BEMÜHUNGEN

 

3500 junge Fische haben Sportfischer am Freitag in die Nebenflüsse der Leine eingebracht, weitere sollen folgen.

Seit acht Jahren setzt der Angelverein Neustadt Baby-Lachse in Auter, Jürse, Großer Beeke und Hagener Bach aus. Die meisten der zwei bis drei Zentime­ter kleinen Winzlinge überlebten nicht einmal die ersten Wochen und wurden Opfer anderer Raubfische.

 

Bild 2 Erich Machulla (links)

und Hermann Helfers

verladen sackweise Lachse.

 

Von einer neuen Strategie erhoffen sich die Sportfischer mehr Erfolg: Erstmals wurden beim Züchter in Osna­brück fünf bis sieben Zentimeter lange Lachse geordert. Vereinsvorsitzender Erich Machulla erwartet davon eine bis zu zehnfach höhere Überlebensquote. Zweite Neuerung: Mehrere Vereine aus dem Landessportfischerverbands-Bezirk Hannover-Nord 4 haben zusammengelegt, um das Lachs-Programm 2002 zu finanzieren.

 

1500 Jungfische haben die Angler in den Hagener Bach ausgesetzt, jeweils 1000 in Auter und Jürse. Ende September sollen weitere 3500 Lachse folgen. Bis der Erfolg messbar wird, vergehen rund vier Jahre. So lange dauert es, bis die Lachse ihre Reise zu den „Weide­gründen" im Atlantik abgeschlossen haben und zum Laichen in das Gewäs­ser ihrer Kindheit zurückkehren.

Jüngste Sichtungen bestätigen, dass sich die Mühe der Sportfischer lohnt: Erst vergangene Woche hat ein Angler nahe Schloss Ricklingen einen 25 Zentimeter langen Lachs aus der Leine gezogen - und nach einem Erinnerungsfoto zurückgesetzt. wal

 

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DER ERSTE LACHS KEHRT HEIM

 

Kleine Sensation in der Leine: An der Kontrollstation am Wasserkraftwerk Herrenhausen ist ein 80 Zentimeter langer atlantischer Lachs aufgetaucht. Ein unauffälliger Einschnitt an der Brustflosse weist ihn als eines der Tiere aus, das der Fischereiverein vor gut zwei Jahren im Schnellen Graben ausgesetzt hatte. Er ist in den Meeren herangewachsen und jetzt zum Laichen zurückgekehrt.

 

 

Ehrenamtliche Mitglieder mehrerer Fischereivereine haben in den vergangenen Jahren gut 100.000 Junglachse in der Leine ausgesetzt.

Bis vor 100 Jahren hatten die kräftigen Atlantikfische den Fluss in Massen bevölkert und in seinem Kiesbett Nachwuchs gezeugt. Zunehmende Verschmutzung durch Abwässer und der Einbau von unüberwindbaren Wehranlagen ließen die Fischart in der Leine aussterben. Jetzt ist der Fluss wieder sauberer, an allen Wehren zwischen Nordsee und Hannover sind kleine Umgehungsgewässer angelegt. Kürzlich überraschte der Fund eines Maifischs die Experten, der in Niedersachsen als ausgestorben galt. Die Rückkehr des Lachses ist jetzt ein weiterer Beleg für die steigende Wasserqualität der Leine. Gerd Heuer vom Fischereiverein Hannover hat das etwa zwei Jahre alte Tier bei der täglichen Routinekontrolle gefunden. Die Fangstation ist in das Umgehungsgewässer Herrenhausen eingebaut.

 

Alle Fische, die das Wasserkraftwerk flussaufwärts passieren wollen, schwimmen automatisch in den Gitterkäfig. "Es handelt sich einwandfrei um einen Lachs", bestätigt Andy Krüger vom Vorstand des Vereins. Die Markierung zeigt, dass der Lachs im Jahr 2002 im Schnellen Graben ausgesetzt wurde. Dorthin wird er jetzt zum Laichen schwimmen und anschließend erneut ins Meer zurückkehren. Zur Freude der ehrenamtlichen Fischfachleute befand sich das Männchen unmittelbar vor der "Hochzeit": "Die Seiten sind prächtig gefärbt, und die Milch tropfte bei der Berührung bereits heraus" ,sagte Krüger. Derweil ist eine DNA-Probe des Fisches unterwegs nach Dänemark. Dort werden Herkunft und Alter noch einmal wissenschaftlich bestimmt und mit internationalen Zuchtdatenbanken abgeglichen. med

 

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500 LACHSE SIND AUF DEM WEG

Angelverein Neustadt setzt Smolts in der Leine aus. Ein Förderverein hat sie spendiert

 

NEUSTADT. Der Angelverein Neustadt hat gestern 500 junge Lachse in der Leine ausgesetzt. Die Fische - Smolts genannt - sind etwa zwei Jahre alt. Der Lachsförderverein Niedersachsen hat sie spen­diert. Der Förderverein unterstützt die Neustädter; weil „die ihre Sache prima machen". Hang Joachim Sternei, der Vorsitzende des Fördervereins, half gestern beim Aussetzen der Fische am Wasserfall der Leine. Erich Machulla, der Vorsitzende des Angelvereins

 

 

 

und Kurt Sorgatz, der Gewässerwart, hatten die Smolts zuvor aus einer Zuchtanlage in Hemeringen bei Hessisch Oldendorf geholt zum Stückpreis von 1,50 Euro. In etwa sechs bis acht Wochen werden die Smolts in Richtung Nordsee und Atlantik schwim­men, eine lange Reise steht ihnen bevor. In etwa zwei bis drei Jahren kehren einige wenige von ihnen nach Neustadt zurück. -

Machulla und Sorgatz hoffen, dass rund 20 Lachse zurück nach

Neustadt kommen. Mit der Zahl könnten sie richtig liegen, bestätigt Sternei: Rund vier bis Rinf Pro­zent der Smolts überleben die Rei­se in den Atlantik und zurück in das Gewässer, in dem sie aufge­wachsen sind, sagt Sterner.

Der Neustädter Verein hat mit dem Aussetzen von Lachsen gute Erfahrungen gemacht. Seit rund zehn Jahren bemühen sich die Neustädter Angler erfolgreich darum, den Fisch in der Leine wieder heimisch zu machen.

 

 

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NEUE LACHSE FÜR DIE LEINE

 

Neustadt (ha). Rund 10.000 junge Lachse haben die Mitglieder der Angelsportvereine am Sonntag in die Gewässer entlang der Leine ausgesetzt. Damit ist ein weiterer Schritt vollzogen, den Wanderfisch in den heimischen Gewässern wieder anzusiedeln. „Waren bisher immer nur Brütlinge ausgesetzt worden, so haben die Erfahrungen Sportfischer gezeigt, dass mit jungen, schon größeren Lachsen auch eine vielfach größere Rückkehr der Fische zu erwarten ist", sagte Erich Machulla, Vorsitzender vom Neustädter Angelsportverein.

 

Bild 4 Angeliefert aus der Nähe von Hessisch Oldendorf werden die jungen Lachse, die zum Aussetzen in der Leine gedacht sind, in die Eimer umgefüllt.

 

Ursprünglich war der Lachs der häufigste Wanderfisch in den norddeutschen Flussläufen. Er wurde traditionell in großen Umfang gefangen, ohne dass hiervon eine Bestandsgefährdung ausging. Ende des 19. Jahrhunderts ging der Bestand aufgrund zunehmender Verschmutzung der Flüsse zurück. Seit Mitte der 50-er Jahre gilt der Lachs eigentlich als ausgestorben.Wie mehrfach berichtet, bemühen sich die Sportangler seit 1995 den Fisch wieder in der Leine anzusiedeln, was auch gelungen ist. Die ersten Rückkehrer aus dem Atlantik wurden vor zwei Jahren festgestellt. „Die ersten Erfolge lassen hoffen, jedoch sind wir noch lange nicht überm Berg", sagten die Petrijünger am Sonntagmorgen, als die zehn bis 15 Zentimeter langen Lachse aus dem Transportbehälter in Eimer umgefüllt wurden.

Von dort wurden sie zwischen Löwenbrücke und Wasserfall, sowie in den Hagener Bach und an anderen Zuflüssen der Leine eingesetzt. Noch bis zum Jahr 2010 haben die Angler die Maßnahme geplant. Es werde noch eine ge­raume Zeit vergehen, sagte ein Sportfischer, bis man eines Tages sagen kann: „Es gibt ihn wieder ausreichend, den Lachs in der Leine".

 

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ANGELSPORTLER SETZEN LACHSE AUS

 

Neustadt (ha). Forellenfutter steht drauf, im Plastiksack befinden sich aber 1.500 Lachs­Brütlinge, die von Hermann Helfers (li.) vom Angelsportverein Niedernstöcken und Lothar Koch vom ASV Esperke Warrneloh am Freitag in der Jürse ausgesetzt wurden. Erstmals haben die Sportfischer aus dem Landessportfischerverband Hannover Nord 4 gemeinsam 3.500 Lachse ausgesetzt, die nach der Anzucht auch größer sind als

bisher.


 

„"Waren sie früher nur zweieinhalb bis drei Zentimeter groß, so sind diese Fische schon zwischen fünf und sieben Zentimeter lang", sagt Erich Machulla vom Neustädter Verein, der schon in den vergangenen Jahren Lachse eingesetzt hatte. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass der Erfolg mit größeren Brütlingen um ein zehnfaches höher ist". Bis zum Juli/August des nächsten Jahres werden die kleinen Lachse in

den heimischen Gewässern bleiben und dann in die offenen Seen abwandern. Zurückkehren werden sie erst nach etwa vier Jahren, wissen die Sportfischer. Erste Erfolge dieses Projektes haben sich eingestellt. Jüngster Beweis ist der Fang eines Lachses im Bereich von Schloß Ricklingen. Sie sind ohnehin schwer zu fangen wissen die Angler, die den Fisch selbstverständlich wieder in den neuen Lebensraum Leine entlassen haben.

 

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JUNGE LACHSE FÜHLEN SICH IN DER LEINE WOHL

 

36 000 Exemplare ausgesetzt

 

Hannover (swa). Statt tiefgefroren oder in Folie eingeschweißt soll es schon bald wieder frisch gefangenen Lachs aus heimischen Gewässern geben.

 


Diesem Wunsch lassen Niedersachsens Angelvereine Taten folgen: Am Wochenende hat die Arbeitsgemeinschaft Leine­lachs zwischen Northeim und Hannover 36 000 junge Lachsein die Leine gesetzt. Die teilweise bereits einjährigen Fische dänischen Ursprungs sollen in Kürze mit ihrer Wanderung in den Atlantik beginnen. In zwei oder drei Jahren werden sie dann, wenn alles klappt, zum Laichen in der Leine zurück erwartet. Von den jetzt ausgewilderten Lachsen werden sich 4000 so genannte Smolts, die älter als ein Jahr und etwa zehn Zentime­ter groß sind, in den nächsten Tagen auf den Weg in die Nordsee machen, sagte Michael Kämmereit vom Niedersächsischen Landesamt für Ökologie in Hildesheim.

 

Die jüngeren und nur zweieinhalb Zentimeter langen Lachse würden noch mindestens einen Sommer in der Leine verbringen und erst dann Richtung Meer ziehen. Ihre Wanderung zu den „Weidegründen" im Atlantik dauert bis zu drei Jahren. Anschließend kehren sie zum Laichen ins Süßwasser zurück.Kämmereit rechnet bei den Smolts mit einer Rückkehrerquote von bis zu 15 Prozent, bei jüngeren Tieren, den Brütlingen,liegt die Sterblichkeitsrate dagegen bei bis zu 95 Prozent. Der Lachs, der im 19. Jahrhundert aus Niedersachsens 'Gewässern verschwand, hat nach Meinung von Experten gute Chancen, wieder dauerhaft heimisch zu werden.

 

Die Wasserqualität ist vielerorts gut. Lediglich einige Hindernisse, die der Raubfisch auf seinem Weg zur Nordsee zu passieren hat, müssen noch beseitigt werden. Am hannoverschen Kraftwerk in Herrenhausen wurde deshalb als Expo-Projekt eine Treppe für die Fischwanderung eingebaut. Bereits seit 20 Jahren werden Lachse in Elbe, Weser, Ems, Oker und Leine ausgewildert. Erste Erfolge gibt es schon. In der Oste, einem Nebenfluss der Elbe, kommt der Lachs bereits in größerer Zahl vor. „Von diesen Tieren konnten wir für weitere Auswilderungen bereits Laich gewinnen", sagte Michael Kämmereit. Lachse werden in Niedersachsen momentan nur in privater Initiative ausgesetzt „Was man nutzen kann, ist man auch bereit zu schützen", sagt Kämmereit. Die Angler geben im Jahr einige Tausend Euro aus, um irgendwann einen vielleicht 40 Kilo­gramm schweren Lachs an der Angel zu haben.

 

„In fünf oder zehn Jahren haben wir eine sich selbst erhaltende Population", prophezeit Kämmereit. Und das, obwohl die Fischer schon jetzt die Angel auswerfen dürfen. Im Gegensatz zu anderen Bundesländern ist in Niedersachsen der Fang erlaubt. Dass sich der Fisch in Niedersachsens Flüssen offenbar wohl fühlt, beweist ein Fang im Jahr 2000. In Neustadt am Rü­benberge (Region Hannover), wo die Angler seit 1994 den Lachs aussetzen, ging ein knapp 70 Zentimeter großes Exemplar an den Haken. Gegessen hat der Angler den seltenen Fisch allerdings nicht. Nach ein paar Erinnerungsfotos setzte er ihn zurück in die Leine.

 

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